3000-m-Bestzeit: Andreas Vojta mit Ausrufezeichnung in Ostrava

Andreas Vojta, Österreichs bester Langstreckenläufer, lief beim Golden-Spike-Meeting in Ostrava (Tschechien) über 3000 m mit 7:49,75 Minuten eine neue persönliche Bestzeit. Das ist die viertbeste Leistung, die je ein Österreicher über diese Distanz (Freiluft) gelaufen ist und schnellste Zeit seit 2004 – damals lief Günther Weidlinger 7:48,46 Minuten.

Foto: ©Jiro Mochizucki/ÖLV

Bisher lag die Bestzeit von Andreas Vojta bei 7:53,81 Minuten. Gestern, am 19. Mai 2021, konnte der Gerasdorfer diese unterbieten. Mit einer Zeit von 7:49,75 Minuten und dem sechsten Platz bei diesem “Gold Label”-Meeting sammelte der 31-Jährige auch wertvolle Punkte für die Olympia-Qualifikation. “Es war ein richtig schnelles Rennen, weil Joshua Cheptegei Weltrekord laufen wollte. Ich habe aber eine gute Gruppe gefunden und mich so mit zwei, drei Athleten – was die Tempoarbeit betrifft – abgewechselt, um Kräfte zu sparen. So haben wir uns gemeinsam ins Ziel gerettet”, sagt Vojta im Gespräch mit “Helden des Laufsports”. Es sei allerdings noch Luft nach oben, so der Niederösterreicher weiter. “Wenn man bedenkt, dass das Rennen nur einige Tage nach dem 5000-m-Meisterschaften in Wien stattfand, war das schon in Ordnung. Im Hinblick auf eine Olympia-Qualifikation war besonders der sechste Platz wichtig, da dieser wertvolle Punkte für das World-Ranking bringt.” Mit seiner Zeit bei den angesprochenen Staatsmeisterschaften in Wien war der Olympia-Teilnehmer von 2012 nicht zufrieden. Am 12. Juni in Nizza soll das über 5000 m wieder besser werden.

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