Teil 54 (KW 25/2019): Alexander Rüdiger

Foto: Mark Conlon

Ob kalt oder heiß, Alexander Rüdiger mag es „extrem“. Der Showmaster des ORF (österreichischer Rundfunk) läuft die ganz speziellen Marathons. Der beinahe 50-jährige Wiener feierte schon tolle Erfolge – früher war das anders: „In den klassischen Disziplinen wie Fußball und im Schul-Turnsaal war ich definitiv eine Pfeiffe und so war ich bei diversen Ballspielen auch immer einer der Letzten, der in ein Team gewählt wurde. Im Flirten mit den Mädels war ich da schon fitter drauf.“

Helden des Laufsports: Hallo Alexander, wann und wo hast du an deiner ersten Laufveranstaltung teilgenommen?

Alexander: Es war gefühlte drei Monate nach einem „Kurier-Powerday“ im Austria Center Vienna, wo neben dem US-amerikanischen Sachbuchautor und Speaker Bray Tracy auch Dr. Ulrich Strunz einen energiegeladenen Bühnenvortrag hielt. Der seinerzeitige Laufpapst – und garantiert auch Orthopädieumsatzbringer (durch sein propagiertes Vorderfußlaufen) – versprach „durch das Laufen wirst Du garantiert reicher, schöner und erfolgreicher etc.“. Am nächsten Tag nach dem Seminar, habe ich dann tatsächlich mit fünf Minuten Laufen begonnen. „reich“ mache ich nun lieber meine Kandidaten in der TV-Show, Schönheit liegt im Auge des Betrachters aber erfolgreich? Ja ich glaube, ich habe tatsächlich einiges an tollen persönlichen Erfolgen aufzuweisen. Ich habe die Beantwortung gleich vorweggenommen. 😉

Hdl: Wann bist du dann deinen ersten Marathon gelaufen?

Alexander: Am 10. Oktober 1999 schenkte mir mein Freund und Vorgänger bei „Money Maker“ – Alex Krause zu meinem 30iger ein folgenschweres Überraschungspaket mit Hotelgutschein und einem Startplatz beim Graz Marathon, dieser war genau an meinem Geburtstag (17. Oktober). Und schon war der erste Marathon, mit viel Qual und Leid, aber am Ende mit Freude – gefinished. Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich nach 04:20 Stunden über die Ziellinie gelaufen.

Hdl: Bist du schon immer sportlich aktiv gewesen?

Alexander: Ja und nein. In den klassischen Disziplinen wie Fußball und im Schulturnsaal war ich definitiv eine Pfeiffe und so war ich bei diversen Ballspielen auch immer einer der Letzten, der in ein Team gewählt wurde. Im Flirten mit den Mädels war ich da schon fitter drauf. Und bei Sportarten, wie Skifahren und Reiten war ich auch ganz gut unterwegs. Am besten war ich während meiner Schulzeit jedoch im Seilklettern – keine Ahnung warum, aber damals war es ebenso. Wirklich zum Laufen begonnen habe ich, wie erwähnt, tatsächlich erst mit ca. 30 Jahren. Obwohl ich mich noch gut erinnern kann, dass in unserer Schule einmal im Zuge einer Veranstaltung der ehemalige österreichische Mittel- und Langstreckenläufer Dietmar Millonig anwesend war. Er hat mich in Sachen Ausdauer damals jedenfalls beeindruckt und etwas inspiriert.

Hdl: Die Laufveranstaltungen an denen du teilnimmst sind speziell. 2014 bist du den „International Great Wall Marathon“ gelaufen, also einen Lauf über die Chinesische Mauer. Warst du am Ende zufrieden?

Alexander: Oh was für eine Frage! JA natürlich war ich sehr zufrieden. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich ein Trainingschaot bin. Ein etwas zielorientierteres Training im letzten Jahr verdankte ich zum einen der tiefen Verbundenheit zu Landesmeister Stefan Marouschek (Interview #45), der mir als freundschaftlicher Coach mit seinem Wissen zur Seite steht – und meinem halbwegs vernünftigen Denken jetzt im erfahreneren Alter. Trotzdem gab es Riesensprünge im Trainingsergebnis, von sehr gut bis sehr schlecht, weil ich mal wieder nichts oder zu wenig trainiert hatte. Verletzungen bin ich leider auch steht’s „gekonnt“ übergangen. Dadurch war ich in China auch am rechten Knie etwas angeschlagen. Damals im Zieleinlauf, als plötzlich meine Freundin Romana rief „Schaaaatzi! Du bist unter den Top 10!“ konnte ich es einfach nicht glauben. Ein weiterer Traum ging im Reich der Mitte, an der Ziellinie, doch noch in Erfüllung.

Hdl: Erzähl uns ein bisschen vom „Mauer-Lauf“!

Alexander: Der Marathon ist eingebettet in ein Besuchsprogramm – in und um Peking – mit Ausflügen. Einige Tage vor dem Lauf wird die Mauer auch besichtigt, das „Witzige“ dabei war, dass sich hier schon bereits einige Teilnehmer verletzt hatten, weil die Stufen vielfach unterschiedliche Höhen und Trittbreiten haben. Stolpern und umknicken ist daher nicht ungewöhnlich. Die angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt. Der Mauerlauf findet ca. 120 Kilometer nordöstlich von Peking in der Provinz Hebei statt. Die Laufstrecke befindet sich auf dem Mauerabschnitt Jinshanling im Berggebiet des Kreises Luanping. Ab 1570 wurde hier, während der Ming-Dynastie, mit dem Bau der Mauer begonnen. Der Startplatz befindet sich unmittelbar vor einem Wachturm. Überall hängen Fahnen der verschiedenen Nationen. Nach dem Start geht es erst mal ordentlich steil bergauf und hoch oben in der Ferne sieht man schon den ersten Wachturm. Wenn man den Turm erreicht hat, folgt ein Abschnitt, auf dem es zwar immer hinauf und hinuntergeht, aber es ist immerhin möglich ist, längere Strecken durchgehend zu laufen. Einen Laufrhythmus gibt es auf der Chinesischen Mauer aber nicht, weil man durch den ständigen Wechsel des Untergrundes bzw. der steilen Steigung der Laufstrecke permanent sein Tempo anpassen muss. Erst viel später erfuhr ich, dass auch der Pressesprecher der Österreichischen Lotterien, Mag. Günter Engelhart, somit ein „Money Maker“ Kollege mitgelaufen ist. Mit Günter war ich im Dezember auch noch beim Antarktis Marathon und auch beim gerade stattgefundenen Everest Marathon war er mein Zeltcompañero. Wir können uns sozusagen bereits „gut riechen“. Günter möchte übrigens nochmals nach China und genau nachzählen wie viele Stufen es nun tatsächlich beim „Great Wall Marathon“ gewesen sind (lacht).

Hdl: Der „Nordpol Marathon“ im Jahr 2018 war sicherlich auch kein Zuckerschlecken. Wie war es dort?

Alexander: Den Nordpol Marathon zu beschreiben ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Er ist faszinierend und etwas ganz Besonderes. Ich hatte ja bereits die eisige Freude zweimal am Nordpol gewesen zu sein. Das erste Mal war ich 2013 mit dem Social Media Chef von Dr. Oetker – Sascha Tauchhammer aus Kärnten dort und erreichte den sechsten Gesamtplatz. Wie gesagt, der Nordpol ist einzigartig und ich bin unfassbar dankbar, diesen Marathon dort miterlebt haben zu dürfen. Ich arbeite mit Egon Theimer – ihn habe ich letztes Jahr beim Great Ethiopian Run kennengelernt – und seinem „Egoth Sport Verlag“ gerade an meiner Biografie, darum möchte ich hier nicht zu viel vorwegnehmen.

Hdl: Welche Highlights gab es sonst noch in deinem Läuferleben?

Alexander: An erster Stelle stehen natürlich die großen internationalen Laufwettbewerbe. 2013 der dritte Platz beim „Vulkan Marathon“ in der Atacama Wüste in Chile und der erwähnte sechste Platz beim Nordpol Marathon in der Arktis. 2014. Der neunte Platz beim Internationalen „Great Wall Marathon“ in China war auch ein toller Erfolg. 2018 war, trotz großer Schmerzen und Hürden, noch ein Wahnsinns-Jahr mit dem dritten Platz beim Internationalen Egyptian Marathon in Luxor, dem fünften Platz bei meinem zweiten Nordpol Marathon, dem zweiten Platz beim wiederholten „Vulkan Marathon“ in der Atacama Wüste und als Jahresabschluss der fantastische dritte Platz beim Antarktis „Ice Marathon“. Die Grundlage für solche Erfolge war jeder Lauf, ob alleine oder zum Beispiel mit dem großartigen Organisator Walter Zugriegel, des LCC Wien oder andere große und kleine Veranstaltungen in unserem wunderschönen Österreich. Ich bin sehr froh und glücklich, dass es so viele engagierte Menschen gibt, die sich auch in Zeiten, wo gespart werden muss, die Herausforderungen von kleineren Laufwettbewerben antun. Ich selber bin ja oftmals Teil von solchen Veranstaltungen und weiß, wie schwer manchmal diese harte, wenngleich auch schöne, Aufgabe ist: ALLE zumindest versuchsweise zufriedenzustellen und die Kosten halbwegs im Griff zu haben.

Hdl: Vor kurzem bist du den Everest-Marathon gelaufen. Wie ist es dir dort ergangen?

Alexander: Lieber Mario, im wahrsten Sinne des Wortes „beschissen“. Während des Aufstieges zum Everest Base Camp hatte ich fast ganze drei Wochen Diarrhö und irgendwann behielt ich auch kaum mehr Flüssigkeit und mein Körper dehydrierte. Es ist für mich ein wahres Wunder, dass ich diesen Extrem-Marathon die Strapazen und Gefährlichkeit bedenkend (wenn Du auf Zeit läufst) mit diesem Ergebnis gefinished habe. Ich landete auf dem vierten Platz in der Internationalen Wertung und bekam mein erstes Preisgeld in Form von 7777 Rupien vom Direktor und Erfinder des Everest Marathons Herrn Bikram Pandey. Die Nepalis/Sherpas werden hier übrigens extra gewertet. Auch wenn es für viele vielleicht esoterisch oder seltsam klingen mag aber bei diesem Lauf muss ich von Gott mitgetragen worden sein. Nach der Ziellinie war ich dann noch zwei Tage voll mit Adrenalin aber in Österreich angekommen war ich im wahrsten Sinne des Wortes spitalreif. Ich bin sehr froh, diesen Marathon in Angriff genommen zu haben würde ihn aber in der Form niemals wiederholen und meinen Wunsch den Everest zu besteigen habe ich durch den erlebten Massenansturm auch durch andere etwas weniger frequentierte 8000er ersetzt.

Hdl: Warum sind es die „extremen“ Läufe die dich reizen? Sind normale Distanzen und Bedingungen zu langweilig?

Alexander: Ich bin in letzter Konsequenz doch Genussläufer. Alles was ich mache, so hart es zwischendurch manchmal auch ist, muss Spaß und Freude machen. Und wenn ich gelegentlich an Orten laufe, die sich von meinem gewohnten Denken und Kennen unterscheiden, lerne ich etwas dazu und es bereichert mein Leben. Ich lerne fremde Länder, fremde Kulturen und fremde Menschen kennen und am Ende stelle ich jedes Mal fest, dass wir alle, wenn wir das Herz am rechten Fleck haben, ähnlicher sind als wir in unserem manchmal vorherrschenden „Schubladendenken“ annehmen. Oft habe ich auch das Gefühl, umso faszinierender die Landschaft ist umso mehr Kraft bekomme ich von der Natur.

Hdl: Wie viel Zeit investierst du pro Woche in Training und hast du einen Trainingsplan?

Alexander: Bitte nächste Frage 😉 ! Nein, wie bereits gesagt, ich bin etwas chaotisch bezüglich meines Trainings. Mittlerweile habe ich leider bereits Arthrose an verschiedenen Gelenken, einen Weg zurück zur Gesundheit gibt es dabei leider noch nicht. Die Schmerzen sind manchmal die Hölle. Die Diagnose wurde mir schon vor vielen Jahren gestellt, ich hatte sie einfach ignoriert. Hätte ich nach den Anweisungen der Ärzte gehandelt, wären die Probleme jetzt vielleicht nicht so akut – aber wer weiß das schon wirklich. Aber um die Frage zu beantworten, in den intensivsten Trainingszeiten habe ich ein Wochenpensum von ca. 80 bis 120 Kilometern absolviert. Was ich aus meinem Training nicht wegdenken möchte, ist der Austausch mit Stefan Marouschek. Dieser ist mir sehr wichtig und mit dem Wissen seiner Expertise und seiner mentalen Unterstützung an meiner Seite, fühle ich mich bei anstehenden Läufen immer sehr wohl. Auch Oberst Klaus Findeis Streit ist ein ganz großartiger Lauffreund. Er zählt in seiner Art sicher zu den besten Extrem-Sportlern der Welt. Im Grunde ist aber jede ambitionierte Sportlerin und jeder ambitionierte Sportler, der Sport mit Leidenschaft und Hingabe betreibt und ehrlich – nicht nur durch Reden und leere Worte – vorlebt, für mich Motivator und Trainer. Die Zeiten der Akteure sind da oft nebensächlich. Gewinnen ist da nicht das Wichtigste, nicht aufgeben ist wichtiger! Facebook und die Postings von Sportfreunden sind da immer ein guter Anreiz sich gegenseitig zu motivieren. Ich liebe auf jeden Fall die Vielfalt, daher begeistern mich vor allem die internationalen und multikulturellen Begegnungen und Veranstaltungen sehr.

Hdl: Du lebst in Wien, wo sind dort deine Lieblingslaufstrecken?

Alexander: Der Wienerwald, der Wienerwald und der Wienerwald. Ich liebe diese Gegend bis in die kleinsten, tiefsten und höchsten Stellen. Natürlich ist auch das Gebiet um den Schneeberg, der Rax und dem Unterberg schon mein „Lauf-zu-Hause“.

Hdl: Im Oktober feierst du deinen 50. Geburtstag. Wie wird gefeiert? Gibt es zum Jubiläum einen schönen Ultralauf?

Alexander: NATÜRLICH soll anständig gefeiert werden! Durch meine weitere Leidenschaft, dem Pilgern, also Weitwandern, habe ich durch den Jakobsweg eine Verbindung zum Stift Melk gefunden. Der Bestsellerautor Paulo Coelho und Pater Martin vom Stift sind da nicht ganz unschuldig daran. Es wird also am 17. Oktober dieses Jahr um 19:00 Uhr das Geburtstagsprogramm „Fix und Fünfzig“ geben. Wenn alles klappt, wird dort auch meine Biografie „VOLLER LEBEN“ – Keine Zeit zu verlieren“ vorgestellt. Der Eintritt wird voraussichtlich gratis sein und somit ist jede Leserin und jeder Leser dieses Interviews sehr, sehr herzlich eingeladen am 17. Oktober mit mir im Stift Melk zu feiern.

RÜDIGER 25 JAHRE – FIX UND FÜNFZIG!

17. Oktober 2019 19:00 – 22:00 Uhr

Benediktinerkloster Stift Melk, Abt-Berthold-Dietmayr-Straße 1

3390 Melk, Niederösterreich Österreich

Kostenfrei aber nicht umsonst – Alexander Rüdiger  – 100% herzlich echt

Hdl: Seit 2007 moderierst du „Money Maker“ im „ORF 2“. Was macht dir an deinem Job besonders Spaß?

Alexander: Die Sendung hat in der Zwischenzeit ja bereits Kultstatus. Im Grunde hat sich seit 24 Jahren vom Konzept nicht sehr viel verändert obwohl die Show nur für zwei Jahre geplant war. Ich liebe Menschen und einzelne davon darf ich in der Sendung symbolisch glücklich machen – damit ist eigentlich schon alles gesagt. Was viele jedoch nicht wissen – und unter uns Sportlern darf ich es gerne verraten – diese Show ist im Sommer tatsächlich täglich und wenn ich gefragt werde, welcher der härteste Marathon ist, dann ist es definitiv der TV „Geldscheffelmarathon“. Der Sekundenstress in der Sendung ist schon eine besonders große Herausforderung, die Nervosität der Kandidaten zu Händeln ist auch nicht ganz ohne. Täglich frisch, fröhlich und gesund zu sein (bzw. so zu wirken) ist mit Abstand die härteste Herausforderung. Egal ob ich 39 Grad Fieber habe, am Vormittag operiert wurde oder auch die Mutter im Sterben lag – the Show must go on. Mein Sohn ist nun bereits 15 Jahre alt und wir konnten bis jetzt keinen echten Sommerurlaub miteinander verbringen.

Hdl: Welche Hobbys, außer dem Sport, hast du noch?

Alexander: Ich bin ganz klar ein Spontanabenteurer. Fast alles was neu ist macht mir Spaß. Ich bin auch immer allem Neuen aufgeschlossen und probiere es gerne aus. Vor kurzem zum Beispiel bin ich nach 38 Jahren das erste Mal wieder auf einem Straßenrennrad den Neusiedlersee Radmarathon, also 131 Kilometer, gefahren. Die Strecke kannte ich ja bereits vom großartigen 24-Stunden-Burgenland-Event. Oh, wir sind schon wieder beim Sport (lacht) – nun gut – also Weitwandern und Berge besteigen zählt ganz klar dazu. Meine Arbeit als Moderator für Events, kreativer PR Ideenbringer und Unternehmer sein ist zwar Job, aber macht mir schon sehr viel Freude, wenngleich ich mich im Zuge des „Fünfzigers“ garantiert verändern werde. Auf meiner Agenda steht als Autor in diesem Jahr jedenfalls die bereits erwähnte Biografie „VOLLER LEBEN – Keine Zeit zu verlieren“ an –  bei der übrigens der geniale Peter Klien, der ja seit 2016 sehr erfolgreich als Außenreporter für die ORF-Late-Night-Show Willkommen Österreich tätig ist, mitgewirkt hat. An zwei weiteren Büchern arbeite ich ebenfalls noch und möchte diese nächstes und übernächstes Jahr veröffentlichen. Wohin generell die neue Reise in der zweiten Lebenshälfte gehen wird, verrate ich wohl im Stift Melk. Lediglich faul auf der Haut liegen ist definitiv nicht so mein Weg und Ding. In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten Weg und „Buen Camino“ – vielleicht sieht man sich ja beim Geldduschen, im Wienerwald oder im Stift Melk.

Hdl: Danke für das Gespräch und weiterhin viel Spaß im TV und auf der Laufstrecke.