Chris Thompson (39): Zuerst Baby, dann Olympia-Ticket

Nachdem es nur wenige Möglichkeiten für Marathonläufer gibt, sich für den olympischen Marathon zu qualifizieren, bekamen am letzten Wochenende die britischen Athleten bei den „British Marathon Trials“ in London ihre Chance.

Chris Thompson – Foto: ©:GettyImages/TomDulat

Um 8.00 Uhr erfolgte für die Läufer und Läuferinnen auf einer 3,33-Kilometer-Runde (nur die erste war mit 1,65 Kilometer kleiner) der Startschuss und die Athleten machten sich auf den 42,195 kilometerlangen Weg. Bei den Herren war der Schotte Callum Hawkins bereits gesetzt und so nur für 30 Kilometer als Pacemaker dabei. Vor dem Rennen, das in einem Livestream übertragen wurde, setzen viele auf den Engländer Jonathan Mellor, der bereits zweimal unter 2:11 Stunden laufen konnte. Dieser musste aber im Vorfeld verletzungsbedingt absagen.

Im Rennen hielten sich für lange Zeit Ben Connor, Mo Aadan und Dewi Griffiths an der Spitze, ehe der zuvor bereits „abgerissene“ Chris Thompson sich wieder rankämpfte und später sogar selbst nach vorne ging. Die Konkurrenten konnten den 39-Jährigen nicht mehr folgen und so kam Thompson fünf Kilometer später und nach 2:10:52 Stunden überglücklich ins Ziel. Für Thompson ging ein Traum in Erfüllung. Aber nicht nur das Olympia-Ticket löste der bald 40-Jährige in dieser Woche, sondern er wurde auch noch Vater! Ben Connor knackte mit 2:12:06 Stunden zwar die Norm an diesem Tag nicht, schaffte dies allerdings bereits zuvor, darf daher ebenfalls mit nach Tokio.

Steph Davis darf nach Tokio

Bei den Damen zählten Natasha Cockram und Naomi Mitchell zu den Favoritinnen. Am Ende jubelte aber Steph Davis (30), die 2018 noch eine Bestzeit von 2:41:16 Stunden hatte. Davis beendete nach 2:27:16 Stunden das Rennen. Natasha Cockram (2:30:03 Stunden) lief auf Platz zwei. Dritte wurde Rosie Edwards. Beide verpassen daher die Norm von 02:29:30 Stunden.

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Foto: ©: GettyImages/TomDulat

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