Daniel Aichinger

Foto: ©Daniel Aichinger

Daniel Aichinger, 40-jähriger Athlet aus Aurolzmünster im Innviertel, hat wegen einigen Kilos zu viel mit dem Laufen begonnen. Heute gehört Sport zu seinem Alltag. Im Helden-Interview der Woche spricht er über seine Anfänge und Ziele.

Helden des Laufsports: Wann und warum hast du mit dem Laufen begonnen?

Mit Mitte 30 war ich ein Bewegungsmuffel und hatte deswegen ein paar Kilos zu viel auf den Hüften. Anfangs versuchte ich es mit kleineren Radtouren um etwas an Gewicht zu verlieren, was aber kläglich scheiterte. Kurz darauf probierte ich es mit meinen ersten Laufversuchen, was sich anfänglich als sehr schwierig gestaltet hat. Aber nach etwas Durchhaltevermögen purzelten kurzer Zeit später die Kilos und so blieb ich dabei.

Was bedeutet das Laufen für dich?

Wenn ich mehr als drei Tage keinen Sport mache, fühle ich mich unwohl als würde etwas fehlen, das beschreibt es am besten. Laufen ist ein super Ausgleich zum Stress in der Arbeit und zur Abwechslung im Alltag.

Welche waren deine bisher größten sportlichen Erfolge?

  • Finisher beim Linz-Marathon 2017 in 4:06 Stunden
  • Finisher beim Wolfgangsee Klassiker über 27 Kilometer
  • Halbmarathon Linz in 1:39 Stunden
  • Ein 6. Platz beim Herzlauf 2016 in Traun
  • Ein 7. Platz (AK) beim 5km Lauf am Wolfgangsee 2018

Wie sieht bei dir eine normale Trainingswoche aus?

Minimum jeden zweiten Tag eine Einheit, wie diese Aussehen ist abhängig von der Jahreszeit. Im Winter liegt der Fokus zu 100 % beim Laufen. Im Sommer kommt noch das Rennradfahren und Schwimmen dazu. Mein Laufziel ist mit 100 Kilometer im Monat gesteckt, wird aber meistens überboten.

Trainierst du gerne alleine und oder eher in einer Gruppe?

Grundsätzlich trainiere ich seit Jahren alleine, da ich in der Trainingseinteilung flexibler bin und ich mich zeitlich nach niemanden richten muss. Natürlich macht es auch Spaß sich mit anderen auf der Laufbahn zu messen oder in der Gruppe laufen zu gehen.

“Irgendwann möchte ich bei einem Wettkampf am Podest stehen”

Daniel Aichinger über seine Ziele.

Hattest du schon mal mit schwereren Verletzungen zu kämpfen? Wie beugst du vor?

Ja, der Meniskus war eingerissen und wurde im Oktober 2019 operiert und war nach kurzer Zeit wieder vollständig genesen. Als Ausgleich zum Laufen und auch zum Muskelaufbau habe ich im Frühjahr 2020 mit dem Rennrad fahren begonnen.

Wie wichtig ist dir eine gesunde und ausgewogene Ernährung?

Da ich aufgrund der ganzen sportlichen Aktivitäten eher schauen muss, dass ich nicht noch mehr Gewicht verliere, esse ich so ziemlich alles auf was ich Lust habe.

Sofern dieses Jahr welche stattfinden, hast du vor, auch Wettkämpfe zu bestreiten?

Ja unbedingt. Meine Lieblingsdistanz sind fünf Kilometer. Wäre toll wieder mal den Rieder Stadtlauf oder den Messelauf zu absolvieren und sich mit anderen zu messen.

Hast du langfristig größeres Ziel vor Augen?

Mein langfristiges Ziel ist es, mich in den Zeiten zu verbessern, egal auf welche Distanz. Aber da ich seit dem letzten Jahr schwimmen und Rennrad fahren in mein Trainingsrepertoire mit aufgenommen hab, würde ich mich gerne bei einem Triathlon beweisen. Egal ob Super Sprint, Sprint oder Olympische Distanz. Die Mitteldistanz (Ironman 70,3) in einer halbwegs passablen Zeit zu schaffen wäre dann ein sehr hochgestecktes Ziel. Obs nochmal zum Marathon reichen wird bleibt offen. Aber mein größtes Ziel ist es, endlich einmal bei einem Wettkampf auf dem Podest zu stehen.

Welche Hobbys, außer dem Laufsport, hast du noch?

Biertrinken kann ich da jetzt schlecht schreiben, oder?

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