Teil 29 (KW 51/2018): Daniel Krieg

Daniel Krieg ist 24 Jahre und kommt aus St. Georgen im Attergau. Der gelernte Maurer erzählt uns im Interview über seine Ziele, wie er zum Sport kam und wie er es schaffte vom Rauchen wegzukommen.

Helden des Laufsports: Hallo Daniel! Du bist gelernter Maurer, noch heute auf Baustellen tätig und somit auch körperlich sehr gefördert. Kostet es dich viel Überwindung nach der Arbeit noch Sport zu machen?

Daniel: In den Sommermonaten kostet es nach einem Arbeitstag, bei über 30 Grad, viel Überwindung sich noch für den Sport zu motivieren. Aber wenn ich dann im Laufen drinnen bin bereue ich das keineswegs. Im Winter kann ich gezielter trainieren, da man in meinem Beruf sehr Wetterabhängig ist und ich dadurch mehr Zeit habe.

Hdl: Bist du schon immer sportlich gewesen und wenn ja, wann wurde das Ganze intensiver? Stimmt es dass deine Freundin etwas damit zu tun hatte?

Daniel: Ja, ich bin durch meine Freundin erst überhaupt zum Sport gekommen. Vor ca. zwei Jahren habe ich noch keinen Sport gemacht und bin auch die kleinste Strecke mit dem Auto gefahren. Ich habe das auch nie verstanden, dass meine Freundin bei diversen Läufen mitmacht. Eines Tages hat sie es geschafft mich zu überreden und ich habe dann an einem Volkslauf teilgenommen. Von dort an kam der Ehrgeiz und es entwickelte sich die Leidenschaft zum Laufen.

Hdl: In der Vergangenheit bist du Kettenraucher gewesen. Wie hast du es geschafft aufzuhören?

Daniel: Das war für mich, überraschenderweise, sehr einfach. Bei mir hat sich das alles im Kopf abgespielt und von einen Tag auf den anderen habe ich mir gesagt, ich will das nicht mehr! Ich bestimme über meinen Körper und nicht der Körper über mich. Jetzt bin ich seit einem Jahr stolzer Nichtraucher.

Hdl: Welche Sportarten übst du in deiner Freizeit aus?

Daniel: Ich bin sehr gerne mit meinem Rennrad unterwegs, gehe sehr gern laufen, wandern und auch schwimmen.

Hdl: Welche Distanzen läufst du bei Wettkämpfen am liebsten?

Daniel: Das ist ganz unterschiedlich. Ich möchte die Distanzen gerne steigern und immer weiterlaufen. Allerdings es hat es auch was, bei kürzeren Strecken mal draufzudrücken.

Hdl: Welche persönlichen Lauferfolge konntest du bisher feiern?

Daniel: Ein großer Erfolg war das finishen des Salzkammergut-Marathon, welcher für mich mein erster Marathon war. Genauso aber auch die Attersee-Umrundung im Rahmen des „Helden des Laufsports“- Lauftreffs. Es ist einfach das Schönste für mich wenn ich mir ein Ziel setze und ich dieses dann auch erreiche.

Hdl: Wie viel Zeit investierst du pro Woche in Training?

Daniel: Einen wesentlichen Teil trägt meine körperliche Arbeit dazu bei, diese gibt mir Kraft und Ausdauer. Mein Training richtet sich je nach dem auf welches Rennen ich mich gerade vorbereite. Wie viel ich trainiere ist sehr unterschiedlich, je nachdem wieviel Zeit dann noch bleibt.

Hdl: Dein Verein ist der TriRun Linz. Trainiert ihr öfters gemeinsam?

Daniel: Leider nicht so oft, da Linz doch fast 80 Kilometer von mir entfernt ist. Aber der Verein bietet ein vielfältiges Angebot an Trainingsmöglichkeiten und Veranstaltungen an. Ich habe den Verein gewählt da meine Freundin dort ebenfalls Mitglied ist und wir uns gemeinsam einbringen können.

Hdl: Du bist in St. Georgen im Attergau zuhause. Wie sind dort deine Trainingsmöglichkeiten? Ich vermute in dieser schönen Gegend gibt es genügend?

Daniel: Ja da gibt es genug. Von flach bis hügelig ist alles mit dabei. Auch der Attersee ist in der Nähe, hier gibt es viele Möglichkeiten zum trainieren.

Hdl: Welche großen Ziele hast du noch für die Zukunft?

Daniel: Da gibt es viele, aber am wichtigsten ist für mich gesund bleiben!

Hdl: Danke für das sehr interessante Interview und alles Gute weiterhin beim Erreichen deiner Ziele!

Daniel: Danke Mario

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