Deutsche Teilnahme am IAU 6h Virtual Global Solidarity Run

Am 29. und 30. August folgten weltweit insgesamt 426 Läuferinnen und Läufer (33 Frauen- und 34 Männerteams) dem Aufruf der International Association of Ultrarunners (IAU) zum IAU 6h-Solidarity run in der eigenen Heimat. Dabei sollte nicht die Leistung, sondern das länderübergreifende solidarische Laufen im Vordergrund stehen.

Foto: ©Martin Rudolph

Nicht nur der Teammanager Andrè Collet und der DLV-Ultramarathonberater Michael Sommer des Deutschen Teams „(…) waren sofort begeistert von der Idee der IAU, den Zusammenhalt der Ultraläufer aus der ganzen Welt durch dieses Event zu zeigen. Es bot den Läufer/innen die Möglichkeit, sich im Nationaltrikot zu präsentieren und sich für zukünftige internationale Meisterschaften zu empfehlen. Trotz der großen räumlichen Distanz hat dieses Ereignis dazu beigetragen, den Teamgeist und die Solidarität der Läufer/innen weltweit zu stärken. In der heutigen Zeit ist dies wichtiger denn je.“ Je Fünf Frauen und Männer nahmen schließlich auf unterschiedlichem Terrain im Deutschland-Trikot am IAU Solidarity run Teil.

Martin Ahlburg nutzte am Samstag den bestlistenfähigen 6h-Lauf Bernau bei Berlin, um mit beachtlichen 85,25 Kilometern seine gute Form zu zeigen. Gerrit Wegener lief unweit von Martin auf einer eigenen Runde in Berlin 85,03 km. Marco Bscheidl zeigte sich in Regensburg an der Donau mit zufriedenen 82,4 km. In Würzburg bewies Marko Gränitz alleine auf der Bahn mentale Stärke und erreichte 78,84 km. Christoph Lux (82,1km) teilte sich gemeinsam mit Jennifer Honek (70,64km), Natascha Bischoff (verletzungsbedingt 62km) und Annette Müller (70,37km) eine landschaftliche schöne Strecke im Karlsruher Oberwald. Julia Jezek nutzte einen Tag später als ihr Teamkollege Gerrit Wegener die guten Berliner Bedingungen und lief starke 73,87 km auf selbiger Runde. Katrin Gottschalk trotzte den 33 Grad und der 80% Luftfeuchtigkeit in Hongkong und vervollständigte mit 63,6 km die deutsche Teamwertung.

Marco Gränitz – Foto: ©Svens Bildwerke

Auch wenn solch ein Lauf vor der eigenen Haustür keinen internationalen Wettkampf vollständig simulieren kann, und die Streckenlänge in der Regel mit der GPS Uhr gemessen wurde, fiel der allgemeine Konsens sehr positiv aus. Viele von uns Läufern können Jennifer Honeks Worten nur zustimmen: „Insgesamt fand ich das Ganze eine tolle Veranstaltung! In diesen wettkampflosen Zeiten gab die Veranstaltung mir einen wichtigen Motivationsschub. Zudem war es für mich das erste Mal, dass ich das Nationaltrikot tragen durfte. Dies, sowie die Tatsache, dass wir den Lauf letztendlich in der Gruppe zu viert absolvieren konnten, machte diesen Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis für mich.“ Danke für diesen Lauf.

Annette Müller – Foto: ©Martin Rudolph

Infos zur IAU-Challenge hier.

Text: Annette Müller

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