Hallen-WM 2021 auf 2023 verschoben

Text: Olaf Brockmann, Foto: Thomas Windestam

Wie schon befürchtet, wurde die Hallen-WM der Leichtathleten von März 2021 um zwei Jahre auf März 2023 verschoben. Die weltweite Unsicherheit wegen der Covid-19-Pandemie sei noch zu groß, um diese Weltmeisterschaft im Frühjahr 2021 durchzuführen, teilte der Leichtathletik-Weltverband nach Diskussionen mit dem Veranstalter mit.

Ursprünglich war diese Hallen-WM für März 2020 geplant gewesen. Wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie waren diese Titelkämpfe bereits um eine Jahr auf den 19. bis 21. März 2021 verschoben worden. In den vergangenen Wochen aber zeichnete sich nach intensiven Gesprächen mit den Verantwortlichen in China mit, dass auch der Termin 2021 nicht mehr haltbar sei. Als neuer Termin wurde der März 2023 veröffentlicht. Davor finden die nächsten Hallen-Weltmeisterschaften bereits in Belgrad 2022 statt.

Von Österreichs Top-Athleten hatte Verena Preiner, in Doha 2019 WM-Dritte im Siebenkampf, einen Start im Fünfkampf in Nanjing 2021 ins Auge gefasst. Der Höhepunkt der Hallen-Saison 2021 ist jetzt die Hallen-EM in Torun vom 4. bis 7. März. Dort plant auch Ivona Dadic, Sportlerin der Jahres 2020, einen Start im Fünfkampf. Sie ist Vizeweltmeisterin der Hallen-WM von Birmingham 2018.

Vier Weltmeisterschaften in vier Jahren

Die Verschiebung der Titelkämpfe in Nanjing bedeutet auch, dass in 2022 und 2023 gleich viermal die wichtigsten Leichtathletik-Weltmeisterschaften ausgetragen werden sollen: 2020 Hallen-WM in Belgrad und Freiluft-WM in Eugene sowie 2023 Hallen-WM in Nanjing und Freiluft-WM in Budapest. In einer solch geballten Form hat es diese Großveranstaltungen natürlich noch nie gegeben.

Bild: Verena Preiner bei der Hallen-EM in Glasgow 2019 als Führende im abschließenden 800-m-Lauf vor Katarina Johnson-Thompson und Ivona Dadic. Johnson-Thompson gewann Gold im Fünfkampf, Dadic wurde Gesamt-Vierte, Preiner Sechste.

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