In Topform: Aigner und Wakonig laufen Bestzeit

Nach viermonatiger Coronapause brillierten die LAG Ried Athleten Jürgen Aigner und Jakob Wakonig beim Abendmeeting in Waidhofen an der Ybbs mit neuen persönlichen Bestzeiten. Routinier Aigner benötigte für die 5.000 Meter 14:56 Minuten und „Jungspund“ Wakonig beendete nach 16:20 Minuten das Rennen.

Foto: ©Jürgen Aigner

Das Abendmeeting in Waidhofen an der Ybbs war eines der ersten Laufmeetings nach der Coronapause. Dementsprechend motiviert waren die Athleten. Der Innviertler Spitzenläufer Jürgen Aigner trainierte in der wettkampflosen Zeit intensiv weiter und wurde am letzten Freitag dafür belohnt. Der 29-Jährige lief bei diesem Bahn-Wettkampf auf Platz zwei und musste sich nur dem 16-jährigen Supertalent Kevin Kamenschak geschlagen geben. „Die Voraussetzungen vor dem Wettkampf waren optimal. Start um 21.45 Uhr, bestes Wetter und kaum Wind. Da war mir schnell klar, dass man diese Rahmenbedingungen heute nutzen muss. Bereits nach dem zweiten Kilometer wurde es aufgrund muskulärer Probleme sehr hart, aber am Ende ging sich mit 14:56 Minuten eine neue Bestzeit aus. In zwei Wochen bei den OÖ-Landesmeisterschaften in Vöcklabruck möchte ich den Titel holen“, sagt der Prameter. Auch sein Trainer Wolfgang Zweimüller ist zufrieden: „Nachdem wir das Training etwas umgestellt hatten, waren die Trainingsergebnisse sehr vielversprechend. Dass es im ersten Rennen gleich zu so einer Bestzeit reichen wird, konnte man nicht erwarten.“ Aigner ist auf jeden Fall zufrieden mit dem Rennen obwohl es in der Vorbereitung noch etwas Probleme gab. „Die letzten Monate liefen ganz gut und ich konnte neben meinem Job wöchentlich rund 100 Trainingskilometer absolvieren. Eine Verletzung hat mich ein bisschen zurückgeworfen und daher war ein gutes Rennen in Waidhofen nicht selbstverständlich“, blickt der Polizist zurück.

Foto: ©Jakob Wakonig

Wakonig steigert Bestzeit um 30 Sekunden

Aigners Vereinskollege, Jakob Wakonig, konnte seine persönliche Bestzeit um satte 30 Sekunden verbessern! Der Münsterer beendete nach 16:20 Minuten das Rennen. „Leider wurde Jakob im langsameren Lauf eingeteilt und musste daher lange das Tempo machen. Trotzdem gelang es ihm seine Bestzeit um 30 Sekunden zu verbessern. Für die Zukunft ist eine Zeit unter 16 Minuten durchaus realistisch“, sagt Walter Wakonig, Vater und Trainer des 19-Jährigen.

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