ASVÖ Indoor Meeting: Wien eröffnet die Hallensaison

Das ASVÖ Indoor Meeting im Wiener Dusika-Stadion, war das erste österreichische Hallenmeeting 2020. Neben den Sprintdisziplinen fand auch ein 800 und 1.500-Meter-Lauf statt. Wir haben uns die 1.500 Meter mal genauer angesehen und einige Stimmen der Athleten gesammelt.

Top 3 Frauen:

1. Pavla Stoudkova (CZE) AK Olymp Brno – 04:33,00 Minuten

2. Laura Ripfel (AUT) ULC Weinland – 04:36,22 Minuten

3. Bianca Illmaier (AUT) KSV alutechnik – 04:36,76 Minuten

Top 3 Männer:

1. Paul Stüger (AUT) KSV alutechnik – 03:58,17 Minuten

2. Rene Sasyn (CZE) Dukla Praha – 03:58,83 Minuten

3. Mario Bauernfeind (AUT) KUS ÖBV Pro Team – 03:59,13 Minuten

Stimmen zum Lauf:

Annabelle Konczer (34 Jahre – 6. Platz – LV Marswiese – 04:46,61 Minuten):

„Da ich mich Tage davor schon nicht so fit fühlte, war mein Start bei der ASVÖ Gala im Dusika-Stadion bis zuletzt nicht ganz fix. Jetzt im Nachhinein gesehen, wäre ein Ruhetag oder ein lockeres Training die bessere Entscheidung gewesen. Mein Immunsystem fuhr nach der Belastung ziemlich runter und somit wurde ich leider direkt nach dem Lauf krank. Trotzdem bin ich mit meiner Zeit von 04:46,61’ über 1.500 Meter, für diese Jahreszeit und ohne spezifischem Training für die Mittelstrecke sehr zufrieden. Jetzt ist Erholung angesagt und ich hoffe, dass ich bis zu den Wiener Hallenmeisterschaften wieder fit bin.“

©Annabelle Konczer

Mario Bauernfeind (28 Jahre – 3. Platz – KUS ÖBV Pro Team – 03:59,13 Minuten):

„Das Rennen ist für mich nicht ganz nach Plan verlaufen und spiegelte nicht meine Trainingsleistungen wieder. Ich war sehr müde und körperlich hatte ich in den Tagen vor dem Rennen mit Muskelverhärtungen zu kämpfen. Die letzten Trainings in der Halle mit den Spikes hatten meine Waden nicht wirklich gut verkraftet. Ich wollte aber dennoch eine schnelle Zeit laufen und habe mich gleich an die Spitze des Feldes gesetzt, um mein eigenes Rennen zu laufen. Dass ich auf den letzten 50 Metern noch überholt wurde und den dritten Platz belegte, gehört zu solchen Vorbereitungsrennen einfach dazu. Für mich ging es eigentlich nur darum wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Wichtiger sind am 18.01.2020 die Wiener Landesmeisterschaften, hier will ich dann eine befriedigende Leistung zeigen.“

©Mario Bauernfeind

Paul Stüger (23 Jahre – 1. Platz – KSV alutechnik – 03:58,17 Minuten):

„Nach meiner langen Verletzungspause bin ich mit nicht allzu großen Erwartungen in das Rennen gegangen. Ziel war es einfach wieder Wettkampferfahrung und Selbstvertrauen zu sammeln. Nach einem etwas chaotischem Start, bei dem Mario Bauernfeind und ich uns in der zweiten Reihe erst wiederfinden mussten, habe ich mich dann auf Platz vier eingereiht. Das Tempo, welches von Mario vorgegeben wurde, war schön gleichmäßig, allerdings tat ich mich schwer in meinen gewohnten Rhythmus zu finden. Erst nach 800 Meter wurde das Gefühl etwas besser und ich konnte mich langsam nach vorne arbeiten. Als wir nach 02:40 Minuten, also nach 1.000 Meter, das Tempo dann etwas erhöhten, teilte sich das Feld auf und wir konnten uns ein wenig absetzten. Mit etwas Unsicherheit im Hinterkopf habe ich mit dem “Kick” bis auf die letzten 75 Meter gewartet und konnte so das Rennen aus dem Windschatten heraus für mich entscheiden. Die Zeit war zwar etwas langsamer als erwartet, aber für den ersten Wettkampf nach so langer Pause trotzdem ein kleiner persönlicher Erfolg.“

©ÖLV

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