Marcus Reischauer läuft 2:32 Stunden beim Wien Marathon: „Ich bin einfach nur glücklich“

Marcus Reischauer läuft 2:32 Stunden beim Wien Marathon: „Ich bin einfach nur glücklich“

Text: OÖNachrichten

April 2022: Am Sonntag, 24. April, fand der 39. Vienna City Marathon statt. Rund 8000 Läufer waren über die volle Distanz von 42,195 Kilometern am Start. Einer von ihnen war der Pattighamer Marcus Reischauer. Der 39-Jährige kam nach 2:32:53 Stunden ins Ziel und unterbot somit seine alte Bestzeit von 2:39 Stunden deutlich. „Mein Ziel war es, knapp unter meiner Bestzeit zu bleiben. Dass es am Ende so gut gelaufen ist, hat mich selbst überrascht“, sagt Reischauer, der auf den 31. Gesamtrang lief und fünftbester Österreicher wurde. Der Weg nach Wien war kein einfacher für den zweifachen Vater. Nach einer Corona-Erkrankung war an ein normales Training im November und Dezember kaum zu denken. „Erst im Jänner habe ich wieder mit einem Grundlagentraining begonnen und im Februar und März wieder sehr hartes und intensives Marathontraining absolvieren können“, sagt Reischauer, der bis zu 135 Kilometer pro Woche gelaufen ist.

Foto: ©Reischauer Marcus

“Ich dachte eigentlich, dass ich zu schnell unterwegs bin”

Marcus Reischauer aus Pattigham.

Familie als Rückhalt

Ins Rennen selbst sei er gut reingekommen, dachte aber, er sei die ersten zehn Kilometer zu schnell unterwegs gewesen, so der Angestellte. „Doch plötzlich merkte ich, dass heute sehr viel möglich ist. So lief ich das Tempo einfach weiter und ging nach 1:16 Stunden beim Halbmarathon durch“, sagt der Athlet des CLR Sauwald, dessen großer Rückhalt seine Frau Diana und die beiden Töchter sind. In der zweiten Hälfte dieses Marathons war Reischauer meist allein auf der Strecke, da kein anderer Athlet in diesem Bereich sein Tempo mitgehen konnte oder die anderen zu schnell waren. „Ich bin einfach nur glücklich über meine neue Bestzeit, die ich auch meinen Trainer Stephan Quirchtmeier zu verdanken habe. Er hat mir auch das Selbstvertrauen gegeben“, sagt Reischauer. Bei den Damen bot ebenfalls eine Innviertlerin eine ganz starke Vorstellung. Die Mehrnbacherin Christina Oberndorfer (41, LG Innviertel) erreichte nach 3:15 Stunden das Ziel und sicherte sich damit den 37. Rang im Damenfeld. Oberndorfer wurde sechstbeste Österreicherin.

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