Markus Ertl von “Jurtin medical”

©Markus Ertl

Markus Ertl ist Geschäftsführer bei „Jurtin medical“. Im Sponsoren-Interview #3, mit dem 42-jährigen zweifachen Familienvater, erfahren wir unter anderem, was „Jurtin medical“ von seinen Mitbewerbern unterscheidet.

Helden des Laufsports: Wann und wie hat die Erfolgsgeschichte von „Jurtin medical“ begonnen?

Markus: Vor zirka 20 Jahren als Idee von Herrn Willy Jurtin auf Grund der Unzufriedenheit seiner Ergebnisse bei den Einlagenversorgungen. Trotz größter Anstrengungen erzielte er nicht die gewünschten Resultate bei seinen Kunden und so suchte er nach Lösungen.

Hdl: Was können Sie Ihren Kunden anbieten?

Markus: Eine individuelle persönliche und transparente Einlagenversorgung mit viel Service, welche sehr wirkungsvoll ist. Wir begleiten den Kunden und bieten eine kostenlose Verlaufskontrolle an.

Hdl: Wer sind Ihre Kunden? Privatpersonen oder eher größere Firmen?

Markus: Grundsätzlich sind unsere Kunden Privatpersonen die Aufgrund von Schmerzen an Füssen und Bewegungsapparat zu uns kommen. Genauso Menschen die auf ihr Wohlbefinden, Prävention und Leistungssteigerung setzen und hier selbst aktiv werden. Dieser Anteil wird in den letzten Jahren zunehmend mehr.

Hdl: Was unterscheidet Jurtin-Einlagen von Einlagen der Mitbewerber?

Markus: Wir bieten einen persönlichen Rund um Service. Der Wesentliche Unterschied ist aber sicherlich die Anpassung der Einlage am unbelasteten Fuß mittels Vakuumtechnik. Der Techniker hat den Fuß in der Hand und kann so den Fuß / Ferse in die ursprüngliche Position bringen. Anatomisch und biomechanisch richtig. Wir versuchen die Ursache der Schmerzen zu beheben und bringen hier sehr viel wieder ins Gleichgewicht.

Hdl: Welche Verletzungen oder Beschwerden kann man mit guten Einlagen verhindern?

Markus: Klassische Erfolgsgeschichten sind Fersensporn, Hallux valgus, Versfuß- und Mittelfußschmerzen, Achillessehnenschmerzen, Knie und Rückenbeschwerden. Funktionelle Beckenschiefstände können bis zu acht Millimeter ausgeglichen werden.  

Hdl: Ist ein gesunder Fuß ein Fuß der keine Schuhe trägt? Oder anders gefragt: Gehen wir zu wenig Barfuß?

Markus: Zu wenig ist relativ. Jeder Mensch hat unterschiedliche Voraussetzungen. Generell müssen wir ehrlich sein und feststellen, dass wir auf den betonierten urbanen Böden in Großteils falschem Schuhwerk unsere Füße nicht mehr in der Form unterstützen, wie sie es brauchen würden. Zu wenig sensomotorische Reize, kaum muskuläre Stimulation, zu wenig Bewegung generell, zu kleine und enge Schuhe, zu weiche Schuhe und als dies hat Einfluss auf die Fußgesundheit.

Hdl: Tragen Sie persönlich auch Einlagen?

Markus: Ja, aus zwei Gründen! Natürlich aus dem Grund, dass ich mit guten Beispiel voran gehen muss ? und zweitens aus einem gesundheitlichem Grund. Nach meinem Kreuzbandriss im rechten Knie und der OP im Jahr 2008, hatte ich immer wieder Schmerzen beim längeren laufen. Seit dem ich die Jurtin Einlagen kennengelernt habe und regelmäßig trage sind diese Schmerzen verschwunden.  

Hdl: Ihre Filiale ist in Ried im Innkreis. Wie viele gibt es insgesamt in Österreich?

Markus: Wir selbst beitreiben die Filiale in Ried im Innkreis und in Bergheim. Über unser kompetentes Partnernetzwerk, welches aus erfahrenen Orthopädiebetrieben besteht, verfügen wir in Österreich aktuell 25 Verkaufsstellen. Wir sind in vielen Ländern Europas vertreten. Vorwiegend aber in Deutschland und Österreich. Gesamt sind Jurtin Einlagen in über 140 Verkaufsstellen erhältlich. Mehr dazu hier.

Hdl: Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?

Markus: Ich war einige Jahre in der Schuh/Schuhkomponentenindustrie tätig. Wir haben in meiner „alten“ Firma die Jurtin Einlagen mit Willy Jurtin entwickelt und produziert. Die Jurtin Einlagen sind 100% Made in Austria – besser gesagt 100% Innviertel ?

Hdl: Wo sehen Sie das Unternehmen „Jurtin medical“ in zehn Jahren?

Markus: Flächendeckend in der D-A-CH Region. Etabliert in der Branche bei Ärzten und Fachhändlern, sowie den Kunden.


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