Mein Rennen wurde abgesagt – Was nun?

Von: Markus Zauner (26) – Versicherungsberater und Sportmentaltrainer.

Viele Läufer habe sich zu Beginn der Corona-Krise die Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen – der Marathon, der Halbmarathon oder welches Event auch immer wurden einfach abgesagt.

Viele Athleten haben sich die Frage gestellt:

  • Wie geht es weiter?
  • Was kann ich tun?
  • Macht es Sinn sich auf etwas vorzubereiten?
  • Habe ich mich nun sonst durch den Winter gequält?
@Markus Zauner

Viele Sportler sind aktuell leer, fühlen sich traurig, ausgelaugt oder sogar leicht depressiv verstimmt…Das Training macht plötzlich gar keinen Spaß mehr doch warum ist das so?

Viele kennen den Ausdruck Post-Marathon-Blues – Nach dem Marathon geht es erstmal in ein tiefes Loch mit der Frage an uns selbst was jetzt?

Besonders wichtig ist es, dass man eine Antwort auf diese Frage hat – und zwar sollten Sportler GENAU JETZT neue Ziele für die Saison setzen um eben nicht der typischen Marathon-Depression zu verfallen.

Die Medaille hat immer zwei Seiten und unser Denken ist leider nur allzu oft auf das negative Fokussiert anstatt der oben genannten Fragen sollte man sich daher sinnvolle Fragen stellen wie z.B.

  • Was hat die Situation für positive Seiten
  • Welche Rennen könnte stattdessen bestreiten
  • Welche Trainingsfortschritte werden dadurch möglich
  • In welcher Form befinde ich mich durch das Training der vergangenen Wochen

Damit gelingt es schnell wieder über den Tellerrand (Negativer Fokus) hinauszublicken. Denn eines haben alle Sportler gemeinsam wir wollen Ziele erreichen und wenn wir keine Ziele haben können wir auch keine erreichen das uns dann die Motivation fehlt und wir uns Fragen „Was nun? Ist damit klar. Je mehr wir für ein Ziel brennen desto mehr sind wir im Gegenzug auch bereit dafür zu tun – häufig stelle ich mir bei schnellen Einheiten die Frage „Warum“ wenn die Antwort aber dann schnell vom Gehirn geliefert wird mit „Weil ich das schaffen will“ ist man am richtigen Weg.

Daher mein Tipp: Neues Ziel setzen – und zwar ein richtiges! Eine ordentliche Zielplanung sollte ruhig auch Zeit in Anspruch nehmen und Ziele MÜSSEN schriftlich festgehalten werden dabei sollten auch Etappenziele nicht zu kurz kommen wie z.B. am 1.August 2020 ist mein Etappenziel auf dem Weg zur Halbmarathonbestzeit einen Fünf-Kilometer-Testlauf in der Zeit von XY zu beschreiten – Erreichte Etappenziele liefern übrigens enormes Selbstvertrauen!

Eine bekannte Formel für wirksame Zielplanung ist die S.M.A.R.T Formel.

Spezifisch: Was will ich wann und warum erreichen?
Messbar Wie kann ich feststellen, ob ich das Ziel erreicht habe ?
Attraktiv Was reizt mich an diesem Ziel oder welches größere Ziel verfolge ich damit?
Realistisch Ist es realistisch für mich dieses Ziel zu erreichen?
Termin Wann genau ist Deadline für dieses Ziel?
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