Patricia Linecker: Challenge St. Pölten als “warm up” für die Langdistanz

Bei der Challenge St. Pölten war auch Patricia Linecker vom Tri Team Bad Vöslau am Start. Wie es der 29-Jährigen über die Halbdistanz (1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer am Rad und 21,1 Kilometer laufen) erging, erzählt uns die Oberösterreicherin im Interview.

Foto: ©Patricia Linecker

Wie zufrieden bist du mit deinem Rennen und deinen Zeiten?

Patricia Linecker: Im Großen und Ganzen ist es für mich zufriedenstellend gelaufen. Das Schwimmen bei 15,8 Grad Wassertemperatur war unproblematischer als gedacht. Meine Stärke liegt eigentlich am Rad, diese konnte ich leider diesmal nicht ausspielen. Unangenehmer, teils starker Wind, rutschige Fahrbahn auf den schnellen Abfahrten nach einem heftigen Regenschauer und die daraus resultierende Kälte haben mir ordentlich zugesetzt. Mit dem Bikesplit von 3:20 Stunden bin ich nicht zufrieden. Aber auch solche Erfahrungen muss man in diesem Sport machen, es können nicht immer top Bedingungen herrschen. Der Halbmarathon war auch nicht ideal, aber für das erste Rennen in dieser Saison habe ich mir hier nicht allzu viel vorgenommen. Letztendlich konnte ich eine Verbesserung von rund 22 Minuten auf die letzte Mitteldistanz erzielen. Damit bin ich zufrieden. Ich weiß jetzt, wo meine Schwächen liegen und woran ich noch ordentlich arbeiten muss bis zu meinem Saisonhighlight, dem Ironman Klagenfurt. 😊

Wie intensiv du dich in den letzten Wochen darauf vorbereitet?

Ich habe die letzten beiden Monate vor dem Rennen das Training nicht ganz so gewissenhaft durchführen können, wie ich es eigentlich wollte. Körperliche Probleme und Stress an der Uni zwangen mich zu einer Reduzierung der Umfänge. Deswegen war ich nicht optimal vorbereitet darauf. Auch war es für mich schwierig, mich für das Training zu motivieren, da mir die Covid-Situation auch heuer wieder ordentlich meinen Plan durcheinandergebracht hat. Aber endlich wieder an der Startlinie zu stehen, das lang ersehnte Rennfeeling und die wirklich toll organisierte Veranstaltung hat mich wieder ordentlich motiviert. Ich freue mich richtig auf die kommende Saison. 

“Körperliche Probleme und Stress an der Uni machten das Training nicht einfacher”

Patricia Linecker über ihre Vorbereitung.

Was sind deine Pläne für die restliche Saison?

Mitte Juni bin ich am Neufeld Triathlon auf der Sprintdistanz am Start. Weiters ist die Europameisterschaft auf der Halbdistanz, die bei der Challenge Walchsee-Kaiserwinkl ausgetragen wird, geplant, die Sprintdistanz in Gmunden und am Mondsee-Triathlon sowie eine weitere Halbdistanz beim Austria Triathlon Podersdorf. Mein Saisonhighlight ist der Ironman Klagenfurt im September, meine erste Langdistanz!

Seit wann bist du generell dem Wettkampfsport verfallen?

Seit 2016 bin ich auf Wettkämpfen im Triathlon unterwegs. Ich liebe die Herausforderung, die dieser Sport mit sich bringt.
Ich habe großes Glück, diese Leidenschaft mit meinem Freund David und meiner Schwester Susanne teilen zu dürfen. Beides großartige Athleten, die für mich eine absolute Vorbildfunktion haben und mich immer unterstützen, sowohl im Training als auch auf den Wettkämpfen. Ich hoffe, dass ich noch viele schöne Momente und Erfahrungen in diesem Sport sammeln darf.

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