Peter Herzog: “Ein Infekt hat die Planung ordentlich durchgerüttelt”

Im September 2019 löste Peter Herzog beim Berlin Marathon mit einer Zeit von 02:10:57 Stunden das Olympia-Ticket. Im Interview sprechen wir mit dem 32-jährigen Pinzgauer über Regeneration, Weihnachten und wie es jetzt weitergeht.

Herzog beim Training in Saalfelden

Helden des Laufsports: Wie verlief die Regeneration nach dem Berlin Marathon?

Peter: Die Sommermonate waren sehr Trainingsintensiv. Daher war eine kleine Pause nach dem Marathon natürlich notwendig. Durch mein Ergebnis war die Pause sehr positiv geprägt.

Hdl: Wann hast du danach wieder das Training wieder aufgenommen?

Peter: Ich habe nach zweieinhalb Wochen wieder mit leichtem Training begonnen. Die ersten Tage fühlten sich sehr gut an – logisch, mein Körper war voll erholt. Dann spürte ich aber doch, dass ich mich nicht mehr in meiner Berlin-Form befinde und der pickelharte Trainingsalltag kehrte wieder ein.  Ich war weit weg von der Pace die ich vorher gelaufen bin. Das ist allerdings völlig normal.

Hdl: Hast du über die Weihnachtsfeiertage trainiert, oder hast du dir eine Pause gegönnt?

Peter: Der Dezember hat mich generell ein wenig zu einer Pause gezwungen. Mich hat die letzten Wochen ein hartnäckiger Infekt geplagt. Daher habe ich kurz vor Weihnachten erst wieder begonnen, in einen ordentlichen Trainingsrhythmus zu kommen.

Hdl: Der Infekt war also auch der Grund für deine Absage des Peuerbacher Silvesterlaufes?

Peter: Ja, ich wäre sehr gerne in Peuerbach an den Start gegangen – ich habe mich schon richtig darauf gefreut. Ich bin aber der Typ Läufer, wenn ich nicht 100% fit bin, zeige ich mich eher ungern bei Wettkämpfen. Generell wollte ich im Dezember und Jänner ein paar gute Wettkämpfe über Fünf oder Zehn Kilometer machen. Leider hat mein Infekt die Planung ordentlich durchgerüttelt. Jetzt heißt es nochmals ordentlich an den Grundlagen zu arbeiten.

Hdl: Wie geht es für dich in nächster Zeit weiter? Trainingslager oder Training daheim?

Peter: Die winterlichen Bedingungen bei uns im Pinzgau wirken sich nicht unbedingt positiv auf mein Training aus. Daher freue ich mich jetzt schon sehr, wenn es am 12.01 ins Trainingslager nach Monte Gordo und Albufeira – beides in Portugal – geht.

Hdl: Wir wünschen dir ein gutes neues Jahr, viel Erfolg und Gesundheit für 2020.

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