PK vor Linz Marathon mit Günther Weidlinger: „Frauenrekord könnte fallen“

Zweieinhalb Jahre fand kein Linz Marathon statt – morgen Sonntag, 24. Oktober, ist es wieder soweit. In der Abschluss-Pressekonferenz am Freitag, zeigte sich Rennleiter Günther Weidlinger optimistisch, dass beim Comebacklauf der Frauenrekord gebrochen wird.

Günther Weidlinger
Günther Weidlinger bei einem Vortrag im Jahr 2018. Foto: ©LG Innviertel

„Es sind alle Vorbereitungen getroffen worden, um eine sichere Veranstaltung zu garantieren“, sagte Karin Hörzing, Vize-Bürgermeisterin von Linz, zu Beginn der Pressekonferenz. Über das Starterfeld sprach Rennleiter Günther Weidlinger. Der ehemalige Spitzenläufer und viermalige Olympiateilnehmer plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen. Auf die Frage, wie man so ein Feld zusammenstellt, antwortete der 41-Jährige: „Ohne Sponsoren geht mal gar nichts! Mit dem Budget was man zur Verfügung hat, werden die Manager kontaktiert und es wird über die angepeilte Zielzeit gesprochen. Als nächstes kommen die Angebote rein. Dann ist es meine Aufgabe, auszusortieren, um ein starkes Startfeld zu präsentieren. Meine frühere Karriere als Profiläufer und die damals entstandenen Kontakte, machen mir das schon leichter. Auf jeden Fall macht es mir unglaublich viel Spaß“, sagt der gebürtige Innviertler. Es komme aber auch vor, dass Manager selbst Athleten anbieten, allerdings ist irgendwann das Budget aus, so Weidlinger weiter.

” Tigist Testhome Ayanu und Urge Diro haben eine gute Form“

Dass am Ende nicht immer der teuerste Athlet siegt, sah man 2019! Merhawi Kesete wurde als letzter und am günstigsten verpflichtet, gewann aber damals Oberösterreichs größtes Laufevent. Dieses Jahr baut man in Linz, wenn man über Rekorde spricht, allerdings auf den Frauenlauf. Der Streckenrekord von 2:30:45 Stunden könnte fallen. „Das ist durchaus realistisch. Tigist Testhome Ayanu und ihre äthiopische Landsfrau Urge Diro haben eine gute Form“, so Weidlinger. Bei den Herren hingegen ist ein Rekord nicht realistisch. Hier strebt man eine Zeit von 2:09 Stunden an. Der Rekord liegt bei 2:07:33 Stunden, gelaufen vom Ukrainer Kusyn im Jahr 2007.

Die komplette PK zum Nachsehen (online bis zum 29. Oktober)

ORF Sport+ überträgt am Sonntag live. Mit dabei: Ex-Marathonprofi Christian Pflügl und Politik-Analytiker Peter Filzmaier, der die Halbamarathon-Distanz vor einigen Jahren in 1:12 Stunden absolvieren konnte.

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