Thomas Mayr

Thomas Mayr, Triathlet des CLR Sauwald, lebt und liebt den Sport. Seine große Leidenschaft ist der Triathlon, aber auch läuferisch hat er noch viel vor. Der 27-Jährige möchte die 5000 m ehestmöglich unter 15 Minuten laufen. Im Interview gibt der Innviertler Student auch einen Einblick in sein Training.

Foto: ©Thomas Mayr

Helden des Laufsports: Wann hast du begonnen, so intensiv Sport zu machen?

Mayr Thomas: Ich war schon immer sehr sportlich in meiner Freizeit. Begonnen hat alles mit der klassischen Winterpause in der Fußballsaison. Dort begann ich mich Laufen fit zu halten. Jedoch suchte ich den Konkurrenzkampf mit anderen Läufern. Deshalb lief ich diverse Volksläufe, wie zum Beispiel den Silvesterlauf in Peuerbach oder den Unionlauf in Raab. Die Ergebnisse waren recht zufriedenstellend, so konnte ich mit wenig bis gar keiner Struktur im Training, bei den Wettkämpfen vorne mitlaufen. Mein Bruder Peter brachte mich dann zu meinem jetzigen Verein, den CLR Sauwald, bei dem ich im neu gegründeten Race Team vorgesehen war, um die Regionale Volkslaufszene aufzumischen. Leider hatte ich mit sehr vielen Verletzungen zu kämpfen. Darum habe ich mich sehr mit der Thematik „Trainingslehre“ auseinandergesetzt und besuchte diverse Kurse auf der Bundessportakademie. Den Laufverletzungen geschuldet, kaufte ich mir ein Rennrad und schon stand ich bei meinem ersten Triathlon am Start.

Du bist Triathlet, was ist deine Lieblingsdisziplin?

Diese Antwort darf man als Triathlet gar nicht beantworten, darum macht man Triathlon! 😉

Was waren deine bisher größten sportlichen Erfolge?

Da ich noch nicht so viele Radrennen hinter mich gebracht habe, beschränken sich meine „Erfolge“ auf den Triathlon. Vize-Landesmeister über die Sprintdistanz 2019 und jeweils Platz 3 bei den Landesmeisterschaften über die  Sprint- und Olympische Distanz (2020).

Und Läuferisch?

Dritter Platz bei den Landesmeisterschaften über die 5.000-m auf der Bahn

Gibt es Bestzeiten, auf die du besonders stolz bist?

15:10 Minuten auf die 5.000 m.

Wie sieht bei dir eine intensive Trainingswoche aus?

Eine intensive Trainingswoche würde ich laut meiner Philosophie wie folgt beschreiben:

Montag: Ruhetag
Dienstag: intensives Training mit hohem anaeroben Anteil
Mittwoch: lang und extensiv
Donnerstag: Schwellentraining
Freitag: Krafttraining
Samstag: lang und extensiv
Sonntag: lang und extensiv

Hast du gelegentlich Motivationsprobleme?

Meist treten Motivationsprobleme auf, wenn der Erfolg nicht da ist oder man sich zu viel ins Training reinsteigert. Daher ist bei mir eine korrekte Zielsetzung essentiell. Weiters soll der Sport einen Ausgleich zum beruflichen Alltag liefern und Spaß machen. Wenn bei mir der Spaß an der Sache und somit die Motivation verloren geht, würde ich vom einen auf den anderen Tag das gesamte Triathlonequipment verkaufen! Zum Glück habe ich Spaß in allen drei Disziplinen und ich hoffe es bleibt noch lange so!

Wie viel Wert legst du auf die Kraft- und Stabitraining?

Eigentlich habe ich nie ein Augenmerk auf Kraft- und Stabitraining gelegt. Während meiner Zeit in Schweden besuchte ich jeden zweiten Tag Yoga-Kurse, welche mir für das Lauftraining ungemein nützlich wurden. Übungen mit eigenem Körpergewicht zur Stärkung der Tiefenmuskulatur machten sich bei mir in der Laufleistung extrem bemerkbar. Deshalb lege ich aktuell sehr viel wert auf diese Form von Training!

Welche großen Ziele hast du für die Zukunft?

Sportlich gesehen möchte ich noch viele Jahre gesund und mit Freude Triathlon ausüben! Der nächste Schritt laufspezifisch wäre eine 5000-m-Zeit unter 15 Minuten.

Welche Hobbies, außer dem Laufsport, hast du noch?

Neben dem Radfahren und Schwimmen, welches als Triathlet so üblich ist, beschäftige ich mich sehr gerne mit der Trainingslehre. Lesen gehört auch zu meinen größeren Leidenschaften, genauso wie öfters aufs runde Leder zu kicken.

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