Wie Sport das Gesundheitssystem und die eigene Geldtasche schont

Von Mario Friedl

Info: Folgenden Text habe ich als Vorwort für den Mattighofner Stadtlauf, welcher jetzt natürlich abgesagt wurde, verfasst. Geschrieben am 30.Jänner 2020, also lange vor der jetzigen Krisensituation. Dieser Artikel passt aber aktuell besser denn je. Hier werden die bis dato erlaubten Läufe und Spaziergänge thematisiert. Aber man sieht auch, dass es möglich ist, mit Kleinigkeiten im Alltag unser Gesundheitssystem zu entlasten.

Jedes Jahr laufen etliche Läufer und Läuferinnen durch diverse Dörfer und Städte des Landes, die meisten von ihnen haben sich intensiv darauf vorbereitet. Viele von ihnen möchten ihre Bestzeiten verbessern oder eine gute Platzierung in der jeweiligen Altersklasse erreichen. Andere hingegen wollen einfach nur etwas für ihre Gesundheit tun. Hier bieten Stadtläufe mit Distanzen von 100 Metern für die Kids, bis hin zum Zehn-Kilometer-Hauptlauf, allen Athleten etwas. Solche Veranstaltungen sind wichtig, denn alle Mediziner und Experten sind sich einig: Wir bewegen uns zu wenig! Bereits viele Jugendliche haben mit Übergewicht zu kämpfen. Die Folgeschäden, welche vielleicht erst im späteren Alter spürbar und sichtbar werden, kosten uns dann – wenn man in Behandlung muss – viel Geld. Lauf- beziehungsweise Sportvereine bieten mit solchen Veranstaltungen, oder auch mit Lauftreffs, für jeden die Möglichkeit etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

Treppen statt Lifte

Es muss natürlich nicht Laufen sein, jede Form von Bewegung macht uns besser und gesünder. Sport, aber vor allem Laufen macht frei! Nicht nur körperlich macht sich der Mensch dadurch um einige Jahre jünger als er tatsächlich ist, sondern auch der Kopf spielt hier eine sehr große Rolle. Der viel zitierte Satz: „Ich laufe, weil ich den Kopf freibekommen möchte“, klingt oft abgedroschen, trifft es aber auf den Punkt genau. Würden wir uns alle mehr bewegen, hätten nicht nur Ärzte, sondern auch Psychologen weniger Arbeit und der Steuerzahler würde sich sehr viel Geld sparen. Natürlich muss nicht jeder laufen, vielen ist es schlicht und einfach zu langweilig. Allerdings beginnt es ja bereits mit Kleinigkeiten im Alltag. Benützen wir doch Treppen statt Lifte! Benützen wir für kurze Distanzen von zwei bis drei Kilometern (oder sogar mehr) das Fahrrad und lassen wir das Auto, egal bei welchem Wetter, doch einfach stehen. Oder noch besser – gehen wir zu Fuß! Klein anfangen, um Großes zu erreichen, sollte das Motto sein.

Für ein starkes Immunsystem

In diesem Sinne, bewegen wir uns um uns selber, die Ärzte und unser Gesundheitssystem zu entlasten. Stärken wir unser Immunsystem mit (moderatem) Training. Zurzeit alleine, mit unserer Familie und vielleicht etwas weniger! Aber es kommen auch wieder Zeiten wo wir Bewegungsfreiheit ohne Ende haben. Aufgrund der jetzigen Corona-Situation sind natürlich alle aktuell gültigen Empfehlungen und Gesetze der österreichischen Bundesregierung einzuhalten. Alle Experten sind sich hier allerdings einig: Bewegung und frische Luft sind trotz, oder vor allem wegen der Ausgangsbeschränkung extrem wichtig!

Sportliche Grüße, Mario. Bleibt gesund!

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