Wolfgangseelauf – Neuschwander gewinnt Marathon

Das berühmte “Weiße Rössl” ist direkt vor dem Start-/Zielbereich

Der Wolfgangseelauf ist einer der schönsten Läufe Österreichs, für viele sogar der Schönste. Bei der 48. Ausgabe dieser Veranstaltung nahmen insgesamt 6.000 Läufer/innen teil. Der Klassiker über 27 Kilometer wurde von den Afrikanern dominiert. Den Marathon konnte der deutsche Kult-Läufer Florian Neuschwander für sich entscheiden. Bei traumhaften Wetterbedingungen konnten die Athleten/innen am Sonntag zwischen dem Salzkammergut Marathon (42,195 Kilometer / +417 Hm / –335 Hm), dem 27-Kilometer-Klassiker (+295 Hm / –295 Hm), dem 10 Kilometer- und dem 5,2 Kilometer-Lauf wählen.

Marathon: Neuschwander eine Klasse für sich – Winkler siegt bei den Frauen

Mit satten elf Minuten Vorsprung, sicherte sich der deutsche Ultraläufer Florian Neuschwander (02:41:40 Stunden) vor dem Lokalmatador Stefan Greiner (02:51:41 Stunden – DeBettin Sparkasse Salzkammergut) und Christoph Mühringer vom CLR Sauwald (02:55:01 Stunden) den Tagessieg. Bei den Damen lief Monika Winkler (TriPowerWimbergerHausFreistadt) nach 03:26:23 Stunden als Erste in St.Wolfgang ein. Veronika Limberger (Salewa Store Wien) kam nach 03:32:01 Stunden als Zweite und Doris Spreitzer von der LG Innviertel (03:37:49 Stunden) als Dritte ins Ziel.

Traumhafte Kulisse am Wolfgangsee

Afrika dominiert – Lemp bester Österreicher

Beim Wolfgangsee-Klassiker über die 27-Kilometer-Distanz belegten die ersten sechs Plätze allesamt Läufer aus Afrika. Der erste Österreicher, Markus Lemp (LC SIcking), lief als siebtplatzierter ein. Lemp benötigte 01:36:58 Stunden – dahinter folgte Robert Gruber (01:40:35 Stunden – Bjaks Running Team Austria) auf Platz neun. Nach 01:45:47 Stunden kam mit Isaac Kosgei (Honeder Naturbackstube) direkt dahinter der nächste Österreicher ins Ziel. Bei den Damen das gleiche Bild: Afrika vor Österreich! Die beste Österreicherin war Sigrid Herndler. Herndler belegte mit einer Zeit von 01:58:30 Stunden den sechsten Gesamtplatz. Sonja Nigl (02:03:42 Stunden) folgte auf Platz sieben – knapp dahinter Doris März (02:04:17 Stunden) auf Platz acht.

Alle Resultate

Stimmen:

Doris Spreitzer (Marathon – Platz 3)

“Nach dem Berlin Marathon vor kurzem, war bis heute am Morgen nicht klar ob ich den 27-Kilometer-Lauf oder den Marathon absolvieren werde. Am Ende war die Entscheidung, den Marathon zu laufen, genau richtig und ich bin mit Platz drei sehr, sehr zufrieden.“

Florian Neuschwander und Doris Spreitzer

Stefan Greiner: (Marathon – Platz 2)

“Ich bin sehr schnell und ambitioniert angelaufen und musste daher am Falkenstein etwas abreißen lassen. Im Laufe des Rennens konnte ich aber wieder aufschließen. Gegenüber meinem Sieg im Jahr 2015 war ich am Sonntag um eine Minute schneller, daher bin ich mit Platz zwei auch sehr zufrieden.”

Bernadette Schuster (10 Kilometer – Siegerin)

„Ich bin sehr happy und dankbar, dass ich am Sonntag meinen neunten Sieg in Folge feiern durfte. Das und die Tatsache, dass ich beim Wolfgangseelauf Laufbotschafterin sein darf, bedeutet mir echt sehr viel.“

Bernadette Schuster, glücklich und zufrieden