Endlich wieder ins Fitnessstudio

Liebe Leser!

Seit einigen Wochen haben die Fitnessstudios nun wieder geöffnet. Auch für mich eine willkommene Abwechslung – denn endlich kann ich wieder, wie gewohnt, mein Kraft- und Stabilitätstraining im Fitnessstudio absolvieren. Obwohl ich ja eigentlich kein richtig konsequenter Fitnessstudio-Geher bin! (Manchmal trainiere ich zum Beispiel 2 Wochen nur daheim Stabis – oder überhaupt nur Ausdauer…) Aber wie es so schön heißt: alles was verboten ist, wird umso interessanter. Also hab ich mich wahnsinnig drauf gefreut, endlich wieder ins Gym zu gehen. Ehrlich! Maske auf – hinein durch das Drehkreuz – Maske runter – und gemma. Worin eigentlich der Sinn besteht, das Fitnessstudio zwar mit Mund-Nasenmaske zu betreten und zu verlassen – aber dann während des gesamten Workouts und auch in der Umkleide keine Maske zu tragen – das erschließt sich mir nicht ganz. Da kann man sich das „Maske-rauf-runter“ am Eingang ja genauso schenken, oder?

Während des Trainings schaue ich mich ein bisschen um: es sind im Großen und Ganzen dieselben Leute da wie „vor Corona“. Sogar die Vertreter der sogenannten Risikogruppe, will heißen, ältere Semester. Fast allen Pumpern merkt man die Corona-Pause überhaupt nicht an. Wahrscheinlich haben sie eh keine Pause gemacht, sondern sich im Nullkommanix ein Home-Gym eingerichtet. (Not macht erfinderisch!) Oder vielleicht hatten sie eh schon immer das gesamte Equipment zu Hause. Wer weiß. Alle scheinen sich jedenfalls zu freuen, dass wieder einigermaßen Normalbetrieb herrscht. Es ist viel los! In meinem Fitnessstudio wurde außerdem während des Lockdowns umgebaut. Alles sieht neu aus, und es gibt sogar neue Geräte. Einen HIIT-Bereich, wo die Crossfitter seilspringen, oder sich auf dem Assault Bike auspowern, zum Beispiel. Und ein paar neue Geräte wurden angeschafft, sogar zwei neue Stairmaster. Find ich super! Da bleiben echt keine Wünsche offen.

Oder doch – einen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch, dann wäre das Gym wirklich perfekt: Die Rolltreppe könnte man vielleicht beim nächsten Umbau durch eine konventionelle Stiege austauschen. Was ich nämlich echt nie verstehen werde: Warum man vor dem Workout geduldig 20 Sekunden lang laaangsam mit der Rolltreppe zum Eingangsbereich hinauffährt. Bin ich echt die Einzige, die die Rolltreppe hinaufgeht und sich tierisch genervt fühlt, wenn sie nicht vorbeigelassen wird? Immerhin verliere ich dabei wertvolle Sekunden. Nein, Spaß beiseite, ich geh ja trainieren um mich zu bewegen, deshalb find ich die Rolltreppe komisch. Also falls eine zweite Corona-Welle kommt, kann man das mit der normalen Stiege ja nochmal überdenken.

Eure Liesl

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