Teil 5 (KW 31/2018): Marc Dathan

Marc Dathan ist aus Fellbach bei Stuttgart und sieht jeden seiner Läufe als Erfolg. Anhand dieser Einstellung sieht man dass Marc sehr viel Spaß an seinem Hobby hat und es schätzt gesund zu sein!

Helden des Laufsports: Beim Halbmarathon im Bottwartal bist du mit 01:42h deine Bestzeit gelaufen. Wann war das und wie intensiv hast du dich dafür vorbereitet?

Marc: Das war im Herbst 2017. Meine Vorbereitung besteht mittlerweile in erster Linie aus regelmäßigen, für mich eher langsamen Läufen mit meiner Frau. Mit diesem Training kommen dann inoffiziellen Läufen ganz passable Zeiten bei raus. Manchmal, wenn mich dann mal der Hafer sticht, kann es sein, dass ich mir eine kurze Intervallrunde auf dem Laufband oder einen schnelleren Morgenlauf vor der Arbeit gönne. Das passiert aber ehrlich gesagt eher selten =)

Hdl: Wie oft in der Woche gehst du zum Lauftraining?

Marc: Ziel ist es, dreimal in der Woche mindestens 7 km pro Lauf zu absolvieren. Manchmal kommen wir auf fünf Läufe, manchmal aber auch nur auf zwei. Ich mache mir da einfach keinen großen Stress.

Hdl: Du sagst dass jeder Lauf ein Erfolg ist. Gute Einstellung! Siehst du dich als Genussläufer oder Wettkampfläufer?

Marc: Ich bin eindeutig ein Genussläufer und laufe in erster Linie, weil es mir Spaß macht. Wenn dann in einem Wettkampf Bestzeiten fallen, umso besser! Deswegen laufe ich (abgesehen vom Stuttgart Lauf) auch eher auf kleinen Laufveranstaltungen mit.

Hdl: Du kommst aus Fellbach bei Stuttgart. Wo läufst du dort am liebsten? Beschreibe uns kurz deine Lieblingsrunde.

Marc: Da habe ich zwei. Wenn ich alleine unterwegs bin und Zeit habe, dann führt mich meine Lieblingsrunde durch Weinfelder Richtung Kernen im Remstal und zurück um Fellbach, das sind ungefähr 16 km mit knapp 90 Höhenmetern. Mit meiner Frau laufe ich am liebsten in die entgegengesetzte Richtung durch Kleingärten und Obstwiesen.

Hdl: Wann hast du mit dem Laufen begonnen? Wann hat dich sozusagen das Lauffieber gepackt?

Marc: Ganz genau kann ich es gar nicht sagen, nur dass es vor knapp 10 Jahren anfing. Irgendwie fingen alle um mich herum mit der Lauferei an und ich wollte zumindest mal mitreden können, übers Laufen gelesen habe ich in diversen Zeitschriften ja schon so einiges. Etwas intensiver wurde die Lauferei dann ab 2012 mit dem Umzug nach Fellbach, hier hatten wir nicht nur einen kleinen Park, sondern sind umgeben von vielen Feldern. Endgültig um mich geschehen war es dann im Sommer 2015, meine Freundin und ich suchten nach Orten für unsere Hochzeitsfeier. Sie entdeckte das Hinweisschild auf den Weinstraßen Marathon 2016 und meinte, dass ich doch mit Ihrem Bruder dran teilnehmen kann. Ein Marathon erschien mir zu lang und ich meinte, wenn es einen kürzeren Wettbewerb gibt und der Bruder mitmacht, dann ist das geritzt. Eigentlich ging ich davon aus, dass mindestens einer der Faktoren dagegen sprechen sollte, was aber nicht der Fall war. 🙂 Ich habe noch heute die Anmeldemail in meinem Postfacharchiv…

Hdl: Welche sind deine Lieblingseinheiten? Welche Distanz bevorzugst du?

Marc: Eigentlich laufe ich fast nur nach Gefühl. Ab und zu mal eine Intervalleinheit auf dem Laufband oder an einem Anstieg, aber konstantes Laufen ist mit irgendwie lieber. Im Training sind mir Läufe zwischen 11 und 16 km am liebsten – da lohnt sich das Umziehen. Bei Wettkämpfen bevorzuge ich bisher die HM Distanz (kürze Läufe sind mir zu stressig).

Hdl: Was machst du in deiner Freizeit wenn du nicht gerade läufst?

Marc: Wenn ich nicht laufe, gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio – weniger weil ich es so toll finde in stickiger Luft auf freie Geräte zu warten, sondern wegen meines Rückens. Ansonsten lese und ich koche ich gerne, meine Urlaube verbringe ich am liebsten mit meiner Frau in den Bergen.

Hdl: Du bist Projektmanager. Ist Sport für dich Ausgleich vom Beruf oder mehr?

Marc: Laufen ist definitiv mehr als nur ein Sport für mich, ich nutze das Laufen, um bestimmte Dinge zu verarbeiten oder auch mal, um nach Lösungen abseits des Schreibtischs zu suchen. Ferner brachte es mich überhaupt auf die Idee mit meinem kleinen Laufblog und der darin enthaltenen #Grüßstatistik. Und natürlich, um die Kalorienbilanz ausgeglichen zu halten und mehr Platz für Süßigkeiten im Magen zu schaffen ?

Hdl: Mit 40 Jahren bist du im besten Laufalter. Was hat so ein junger Mann für läuferische Ziele? 😉

Marc: Danke für das Kompliment 😉 Das nächste Ziel ist die Marathondistanz in diesem Herbst beim Bottwartal-Marathon, wenn ich diesen mit akzeptabler Vorbereitungszeit schaffe, dann lauert im Hinterkopf noch immer die Anmeldung zum Berlin Marathon (meine alte Heimat) oder ein Bergtrail in der HM Distanz.

Hdl: Hältst du dich an einen Trainingsplan und wenn nicht wo holst du dir Tipps für dein Training?

Marc: Anfangs hatte ich den HM Trainingsplan von Herbert Steffny befolgt – mittlerweile trainiere ich nach Gefühl und versuche den ein oder anderen Tipp des #twitterlauftreffs in die Läufe zu integrieren.

Hdl: Danke für das Gespräch und weiterhin viel Spaß und Gesundheit!

Danke Dir!

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