Masters-Meisterschaften: Sturmlechner und Zwerger siegen über 5.000 Meter

“Vor zwei Jahren bekam ich die Diagnose Knochenmarkkrebs. Mir geht es aber soweit gut und das Laufen macht mir Spaß. Ich genieße jeden Lauf und jedes Treffen mit Gleichgesinnten“, sagt ein 77-jähriger Athlet bei den österreichischen Masters-Meisterschaften in St. Pölten. Ja, Masters-Meisterschaften sind schon etwas ganz Besonderes und man lernt beeindruckende Menschen kennen. Sportlich gab es jede Menge Topleistungen zu bestaunen. Wir blicken auf die 5.000-Meter-Läufe zurück.

Damenrennen

Herren: Sturmlechner vor Lettner

Bei den Herren sahen die Zuschauer ein ganz spannendes Rennen. Mario Sturmlechner (Laufclub Mank) siegte mit 15:50,51 Minuten vor dem DSG Wien-Athleten Stefan Lettner, der nach 15:52,84 Minuten ins Ziel kam. “Den 800-Meter-Lauf, der drei Stunden zuvor statt fand und bei dem ich Silber holen konnte, spürte ich die ganze Zeit in den Beinen. So wurde es eine mentale Sache mit der Führungsgruppe mitzuhalten. Auf der letzten Runde, also auf den letzten 400 Metern, riskierte ich alles, aber mein Sprint ging auf und ich konnte somit meinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Dass es mit 15:50 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf dieser Distanz geworden ist, freut mich natürlich sehr. Vor allem habe ich nach dem Lauf davor, nicht damit gerechnet. Aber es war eine tolle Gruppe und mental war auch alles in Ordnung”, sagt Sturmlechner. Sturmlechner und Lettner holten sich auch Gold und Silber in der Altersklasse M35. Christoph Kluge (SK Rückenwind), österreichischer Meister in der M40, war nach 15:55,05 Minuten als Gesamt-Dritter im Ziel.

Foto: ©Mario Sturmlechner

Damen: Hörmandinger mit Bestzeit

Maria Hörmandinger (LG Innviertel) lieferte sich lange ein spannendes Duell mit der Favoritin Michaela Zwerger vom LC Villach. Beim letzten Kilometer setzte sich Zwerger aber dann doch deutlich ab und kam nach 20:02 Minuten ins Ziel, Hörmandinger benötige 20:18 Minuten. „Die ersten drei Kilometer waren wir in einer großen Gruppe und sehr langsam unterwegs, erst dann wurde es richtig schnell. Über Silber und eine neue persönliche Bestzeit freue ich mich sehr“, so Hörmandinger, für die es der erste Wettkampf in diesem Coronajahr war. Zwerger und Hörmandinger holten sich nicht nur Platz eins und zwei in der Altersklasse W50, sondern auch in der Gesamtwertung. Platz drei in der Gesamtwertung ging an Margit Racz (ATSV OMV Auersthal). Ihre Zeit 20:25,46 Minuten.

Damenrennen

Alle Ergebnisse hier.

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