Neulich auf der Straße…

Von Jasmin Zweimüller

Vor einigen Tagen war ich mit dem Auto unterwegs. Es war gegen 18 Uhr – also um diese Jahreszeit bereits stockfinster.
Ich fuhr auf eine Kreuzung zu und wollte bereits weiterfahren, da sah ich plötzlich links von mir einen schwarzen Fleck auf mich zukommen. Anfänglich wusste ich wirklich nicht, wer oder was das war, aber es war mir wichtig noch mit dem Auto auf der Bremse zu bleiben.
Es war ein Läufer, der auf die Kreuzung zugelaufen kam, ohne stehen zu bleiben. Puh, hab ich mir gedacht , da haben der Läufer und ich noch einmal Glück gehabt. Es war gut, dass ich noch auf der Bremse stand, denn ich hätte diesen „schwarzen Fleck“ sicher beim überqueren der Kreuzung übersehen. Im Nachhinein habe ich mich gefragt, ob der Läufer nicht gewusst hat, dass er für mich als Autofahrerin nicht sichtbar war?!

Was ich damit sagen möchte ist, dass es doch gerade das Licht ist, dass uns im Dunkeln sichtbar werden lässt? Es ist also gerade für Läufer wichtig, sich und andere in der Dunkelheit zu schützen.

Hier noch ein paar Tipps zum Laufen im Dunkeln:
1. Laufbekleidung in hellen Farben und möglichst viele Reflektoren sowie eine Stirnlampe zum Laufen, verbessert die Sicht und erhöht gleichzeitig die Sichtbarkeit (auch ein rotes Licht am Rücken kann hilfreich sein – Autofahrer erkennen so schneller in welche Richtung du läufst).
2. Wähle eine gut beleuchtete Laufstrecke – im Optimal Fall eine, die du bei Tageslicht auch schon gelaufen bist.
3. Nimm dein Handy mit – so kannst du im Notfall entweder für dich selbst oder andere in Gefahr Hilfe rufen.

Sportliche Grüße, Jasmin!

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