Sie fehlt, die Volkslauffamilie!

Von Mario Friedl

Schon langsam sieht man wieder Licht am Ende des Tunnels. Es finden endlich wieder einige wenige Bahnwettkämpfe statt! Aber auch über kleinere Straßenläufe, wenn auch ohne Massenstarts, freut sich die Läuferszene in Österreich und Deutschland. Und es sind genau diese Straßenrennen, die Volksläufe, die wir Hobbyläufer so lieben. Aber was ist das Besondere daran?

Ich laufe im Jahr ungefähr zehn bis 30 Wettkämpfe. Und es sind genau diese kleinen, regionalen Veranstaltungen die mich begeistern. Hinter ihnen stehen Vereine, die viel Zeit und Arbeit in die Organisation investieren – das gehört mit Teilnehmern belohnt! Oft sind diese Veranstaltungen mit einem Laufcup verbunden, der sich über Monate hinweg zieht. Sportlich sind diese Läufe nicht zu unterschätzen, gelegentlich findet sich sogar ein EM-, WM- oder Olympiateilnehmer im Starterfeld wieder. Die Masse besteht aber natürlich aus Hobbyläufern. Trainiert wird zwei bis sechs Mal pro Woche, jeder hat seine ganz persönlichen Ziele.

Es fehlt das: „Ich bin zurzeit nicht in Form“

Der Großteil unserer Zunft vermisst die Straßenläufe in dieser C…..-Zeit (ihr wisst schon). Ich vermisse sie genauso! Endlich wieder mal beim Stundenlauf in Ried oder beim Marktlauf im bayrischen Ruhstorf Leute bzw. Athleten treffen, welche dieselbe Leidenschaft teilen. Zu manchen von ihnen, kommt man nur dann, wenn ein Lauf stattfindet. Da trifft man eben den Salzburger, Geinberger oder den Athleten aus Mettenheim. Wir unterhalten uns vorm Start darüber, dass wir überhaupt nicht in Form sind, um dann im Ziel festzustellen, dass wir es doch sind. 😉 Einfach mal übers Laufen sprechen, und danach noch ein Bier genießen. Motivation pur!

Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen. Wettkämpfe sind doch das Salz in der Suppe für uns Läufer!

LG Mario!

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